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Urlaub für den Hochzeitstag

In der Regel findet eine Trauung während der normalen Arbeitszeiten statt. Das ist nachvollziehbar, wollen doch auch die Standesbeamten irgendwann Feierabend und Freizeit haben. Für gewöhnlich bedeutet das, dass man sich als Brautpaar Urlaub für den wichtigsten Tag im Leben nehmen muss. In der Schweiz ist der Gesetzgeber da besonders entgegenkommend, denn mit dem Obligationenrecht regelt er, dass Brautpaare für ihre Hochzeit Sonderurlaub bekommen müssen.

Wie lange dieser Urlaub währt, ist allerdings nicht festgelegt und liegt weitestgehend im Ermessen des Arbeitgebers. Die meisten Firmen haben den Sonderurlaub für solche und andere Fälle deshalb im Arbeitsvertrag oder in den Betriebsreglementen festgehalten. In der Regel handelt es sich beim zusätzlichen Urlaub für die Hochzeit um zwei Tage, wobei das lediglich eine Empfehlung der Rechtssprechung ist. Er könnte auch kürzer oder länger sein. Aber Achtung! Einen gesetzlichen Anspruch auf Lohnfortzahlungen hat man im Sonderurlaub nicht. Man sollte also rechtzeitig mit dem Arbeitgeber klären, wie viele Urlaubstage man bekommt, und ob man für diese Tage auch Gehalt bekommt.

Urlaub für Hochzeitsreise beantragen

Grundsätzlich sollte man sich möglichst früh um den Sonderurlaub bemühen, damit der Arbeitgeber seine Betriebsabläufe danach richten kann. Das ist insbesondere bei der Hochzeitsreise wichtig, da diese als normaler Urlaub gewährt wird. Gerade zu den üblichen Ferienzeiten steht man hier vor allem mit Paaren mit Kindern in Konkurrenz, die in vielen Unternehmen ein bevorzugtes Urlaubsrecht genießen. Aus diesem Grund sollte der Hochzeitsurlaub möglichst früh festgelegt werden.

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