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Infos rund um den Brautstrauss

Das Outfit einer Braut ist nicht komplett, wenn der Brautstrauss fehlt. Er sollte deshalb von Anfang an in die Planung mit einbezogen werden, wenn es um die Frage geht, was die Braut denn tragen soll. In Zeiten, in denen farbige Brautkleider immer beliebter werden, sollte man schliesslich schon früh wissen, welche Farbe das Kleid haben wird und welche Farben die Blumen haben sollen. Kombinationen wie rot und rosa beispielsweise neigen dazu, sich schnell zu beissen und ein unharmonisches Bild zu liefern.

Etwa einen Monat vor der Hochzeit wird es dann Zeit, den Brautstrauss beim Floristen zu bestellen. Normalerweise hat man hier schon einen dicken Ordner zur Hand, in dem es eine grosse Auswahl an Sträussen zu begutachten gibt. Hier kann man sich ein Grundmodell aussuchen. Soll der Brautstrauss eher klein und handlich sein oder gross und üppig? Soll er einen verschwenderischen Wasserfall bilden oder lieber preisgünstig sein? Auch Schmuckelemente wie Perlen und Golddraht können hier noch eingearbeitet werden. Hat man einen Strauss gefunden, kann man ihn nun natürlich noch mit den entsprechenden Blumen individueller gestalten und so perfekt ans eigene Outfit anpassen.

Bräutigam holt Strauss ab

Abgeholt wird der Brautstrauss erst am Hochzeitstag, damit er auch noch schön frisch ist. Das übernimmt übrigens traditionell der Bräutigam, der den Strauss zumindest theoretisch auch selbst aussucht und bestellt. Praktisch betrachtet tut das aber doch meist die Braut. Diese Aufgabenteilung liegt nahe – zwischen Frisör, Frühstück und Ankleiden wird die Braut nämlich keine Zeit haben, sich auch noch um Blumen zu kümmern.

Aufbewahrung bis zur Hochzeit

Weil es schicker aussieht und man sich die Hände dann nicht versehentlich an Dornen verletzt, wird der Strauss übrigens in eine Manschette gewickelt. Da die meistens nur aus Papier ist, sollte man das allerdings erst tun, wenn man zur Trauung aufbricht. Bis dahin ist der Brautstrauss am besten in einer Vase aufgehoben.

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