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Ein freier Rücken kann entzücken – rückenfreie Brautkleider

2013 wird rückenfrei. In Hollywood sind die rückenfreien Roben bereits Red Carpet tauglich, doch sind rückenfreie Brautkleider wirklich angemessen für die kirchliche Trauung? Wir haben verschiedene Modelle auf den diesjährigen Hochzeitsmessen bestaunen können und sind zu dem Fazit gekommen: Weniger ist offenbar doch mehr.

Prinzipiell gilt: Wer rückenfrei trägt, sollte das Dekolleté geschlossen haben.

Die Modelle

Rückenfrei ist Spitze

Edel und aktuell wieder ganz im Trend – der Rücken wird umhüllt von leicht transparentem Stoff, der wiederum von einem Saum Spitze eingefasst wird. Für einen royalen Auftritt, der durchaus auch für die kirchliche Trauung angemessen ist.

Zugeknöpft

Ebenso beliebt sind dieses Jahr Modelle, die vom Rücken bis hinunter zum Rocksaum geknöpft werden. Edle Perlmuttknöpfe lassen Ihren Rücken erstrahlen. Allerdings nichts für schwache Nerven. Die Anprobe und das Zuknöpfen sind meist mit einigen Tücken verbunden.

Zugenschnürt

Die wohl häufigste Variante und das aus gutem Grund. Der Rücken wird fest eingeschnürt und formt somit den Körper und die Pfunde purzeln nur so. Einziger Nachteil: Nach längerer Zeit kann das Tragen unangenehm werden. Wichtig auch: Dass nicht zu eng geschnürt wird, denn das ergibt Rückenspeck, der nicht mehr ganz so vornehm aussieht.

V wie verliebt

Der V-Ausschnitt ist bekanntlich vorne, doch bei dieser Variante ist das Kleid hochgeschlossen und der Rücken kommt zur Geltung in einer V-Form. Diese Form ist besonders geeignet um breite Rücken optisch zu Schmälern. Den V-Ausschnitt kann es ebenso gut auch in umgedrehter Variante geben, das heißt der untere Rücken wäre in diesem Fall frei und der obere bedeckt. Der V-Ausschnitt ist und bleibt ein Klassiker, der 2013 wieder sein Comeback feiert.

Wasserfall

Bei diesem Modell ist der Rücken zur Gänze frei. Lediglich der untere Rücken wird umspielt von einem Wasserfall-Ausschnitt, der meist aus leichtem Seidenstoff besteht. Dieses Modell ist gewagt, da der Wasserfall-Ausschnitt gerne ein Mal ungewünschte Einblicke gewährt. Hautfarbene Unterwäsche ist bei diesem Model ein Muss.

Alle vier Varianten sind in der Regel für die kirchliche Trauung geeignet, wobei letztere eindeutig die gewagteste Variante ist. Rückenfrei bietet eine schöne Alternative zu dem üblichen Dekolleté Brautkleidern.

Die Vorbereitung

Da bei allen Modellen der Rücken im Fokus steht, ist ein gepflegter, eingecremter Rücken unabdinglich. Peeling und feuchtigkeitsspendende Lotionen eine Nacht zuvor lassen den Rücken in voller Pracht erstrahlen. Gerne kann auch für das letzte Modell eine Lotion mit sogenannten „Shimmer“ Partikeln verwendet werden, die den Rücken – je nach Lichteinfall – glitzern lassen. Außerdem ist ein „gerader Rücken“ wichtig, damit das Kleid in voller Pracht erstrahlt.

Achtung Schleier

Bei rückenfreien Brautkleidern ist von langen Schleiern abzuraten. Das Gesamtbild wird zu unruhig und die aufwendigen Stickereien und Verzierungen am Rücken gehen verloren. Oftmals werden rückenfreie Brautkleider ganz modern ohne Schleier, dafür aber mit edler Hochsteckfrisur getragen,  die die Rückansicht ins richtige Licht setzt. Wer jedoch nicht auf den Schleier verzichten möchte, der sollte zum sogenannten Birdcage Schleier greifen. Der bedeckt nur ganz leicht das Gesicht und kann entweder an der Hochsteckfrisur befestigt werden oder kommt in Verbindung mit einem kleinen Barett, welches ebenfalls an der Frisur mit befestigt werden kann.

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