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Die Hochzeit für das kleine Budget

So manche Schweizer Franke kommt zusammen, wenn man heiraten möchte. Man muss nicht einmal einen ausufernden Geschmack haben, um hohe Rechnungen zahlen zu müssen. Allein die Preise für ein Brautkleid liegen im vierstelligen Bereich. Viele Dienstleistungen und Produkte rund um das schönste Fest im Leben sind schon aus Prinzip teuer – zumindest kommt es einem so vor.

Natürlich haben die meisten Brautpaare die Möglichkeit, sich für das Fest Geld bei Verwandten zu leihen oder einen Kredit aufzunehmen. Allerdings betrachten es viele als schlechten Start in die Ehe, wenn sie sie schon mit Schulden beginnen. Hier gibt es deshalb ein paar Vorschläge, wie auch mit kleinem Budget ein tolles Fest geplant werden kann.

Die Kleidung – Second Hand tut es auch

Einer der teuersten Posten bei der Hochzeit ist die Kleidung. Zwar kommen Herren mit einem Anzug noch verhältnismäßig günstig davon, ein paar Tausend Franken muss man für Kleid, Anzug, Schuhe, Schmuck und Frisur aber dennoch bezahlen. Eine sehr gute Alternative ist Second Hand Mode. Die gibt es günstig in vielen Brautmodegeschäften und Herrenausstattern, spottbillig sogar bei Auktionshäusern im Internet. Wenn man bereit ist, in Sachen Design ein paar Kompromisse zu machen, kann ein Brautkleid aus zweiter Hand die beste Möglichkeit zum Sparen sein. Vor dem Kauf sollte man aber genau prüfen, ob das Kleid nicht verschmutzt oder gar beschädigt ist. Geld in einen Schneider sollte man dennoch investieren, denn Anzug und Robe sollen natürlich perfekt passen.

Die Ringe – es muss nicht immer Gold sein

Auch bei den Trauringen kann man mit wenig Geld schöne Schmuckstücke bekommen. Warum nicht einmal auf Edelstahl und Silber oder auf einen Zirkonia zurückgreifen? Dass der Stein synthetisch ist und es sich beim Metall nicht um Weißgold handelt, erkennt auf den ersten Blick niemand. Aber Vorsicht! Silber kann im Laufe der Zeit dunkel anlaufen. Hier sollte man sich unbedingt von einem guten Juwelier oder Goldschmied beraten sein.

Die Feier: Essen, Getränke und Location

Am meisten Geld sparen lässt sich bei der Feier an sich. Heiratet man im Sommer, ist der eigene Garten vielleicht eine schöne und kostenlose Location für das Fest. Ein Zelt schützt dabei vor kleineren Regenfällen. In der Regel findet sich im Bekanntenkreis immer jemand, der einen Kuchen für das Fest oder sogar die Hochzeitstorte backen kann. Häppchen und kaltes Buffet können Freunde und Verwandte gemeinschaftlich für wenig Geld am Vortag zubereiten. Und vielleicht grillt der Brautvater ja gerne? Lediglich die Kosten für Getränke lassen sich schwer senken. Selbstgekaufter Wein und Bier sind aber immer noch billiger, als in der Gastronomie.

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