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Mehr als ein Snack – Die Mitternachtssuppe

Gutes Essen gehört zu einer Hochzeit einfach dazu. Dass man einmal etwas Essen muss, ist ja etwas ganz Normales. Und wann wäre eine bessere Gelegenheit, einmal besonders gute Küche zu genießen, als auf einem so wichtigen Fest? Sektempfang, Kuchenbuffet und Abendessen reihen sich aneinander. Den Abschluss des kulinarischen Festteils bildet dann die Mitternachtssuppe, die zum Tageswechsel auf den Tisch kommt.

Zugegeben – wirklich hungrig wird um Mitternacht vermutlich kein Gast sein, denn es gab ja schon in den Stunden davor genug Essen. Und dennoch gibt es viele Gründe, die für eine Mitternachtssuppe sprechen. Das fängt schon mit etwas ganz Praktischem an: Eine herzhafte Suppe mitten in der Nacht ist genau das Richtige für alle Gäste, die schon ein wenig zu viel getrunken haben. Schließlich soll niemand den Abend auf der Toilette beenden müssen. Und auch abgesehen davon: Ein kleines Hüngerchen schleicht sich bei dem einen oder anderen Gast sicherlich wieder ein, so dass er sich über einen Snack freut. Natürlich muss die Suppe bei weitem nicht so umfangreich sein, wie das übrige Essen. Ein großer Kessel macht auch eine Gesellschaft von 100 Gästen satt – es will ja nicht jeder noch Suppe essen.

Die Mitternachtssuppe ist darüber hinaus eine gute Gelegenheit, um Reste vom Hochzeitsessen noch einmal aufzutragen. Übrig gebliebenes Brot, Kuchen und kaltes Fleisch finden auch um Mitternacht noch dankbare Abnehmer und man muss weniger Essen wegwerfen.

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