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Das Kuchenbuffet nach der Trauung

Eine Hochzeit ohne Hochzeitstorte wäre für die meisten Brautpaare undenkbar. Nicht nur, dass diese kleine Süßigkeit genau das ist, was man sich am schönsten Tag seines Lebens gönnen sollte – sie stillt natürlich auch den Hunger. In der Regel finden Trauungen vormittags oder mittags statt. Die Hochzeitstorte wird dann als erste größere Mahlzeit des Festes am Nachmittag serviert.

Was für eine Torte soll es sein?

Es gibt aber auch Brautpaare, die servieren ihre Torte als Nachtisch zum Abendbuffet oder sogar erst als besonderes Dessert um Mitternacht. Diese beiden Varianten bieten sich am ehesten dann an, wenn zwischen der Trauung und dem Abendessen so wenig Zeit liegt, dass sich der Nachmittagskaffee hier einfach nicht mehr einplanen ließ.
Was die Gestaltung der Hochzeitstorte angeht, gibt es praktisch nichts, was es nicht gibt. Es gibt einfache Torten, mehrstöckige Torten, Torten mit einem Durchmesser von über einem Meter, Obsttorten, Sahnetorten, und, und, und. Dabei darf es auch gerne einmal unkonventionell zugehen: Als Prinz William von England letztes Jahr heiratete, gab es Kekskuchen, auch bekannt als „Kalte Hundeschnauze“.

Wie wird sie dekoriert?

Hat man sich einmal für einen Kuchen entschieden, kann es an die Dekoration gehen. Normalerweise werden Hochzeitstorten mit Marzipan, Sahne oder Zuckerfondant überzogen. Alle drei lassen sich leicht färben und verleihen auch einem unspektakulären Kuchen ein tolles Aussehen. Ein kleiner Tipp am Rande: An besonders heißen Tagen sollte man lieber keinen Sahneüberzug wählen. Er könnte schmelzen, ehe das Prachtstück gegessen worden ist.
Jetzt wird die Hochzeitstorte noch verziert und auch dabei hat das Brautpaar noch die große Auswahl. Ob Zuckerrosen und Zuckerschrift, Marzipanherzen oder etwas vollkommen Ungewöhnliches – dank neuester Technik lassen sich sogar essbare Fotos auf den Hochzeitskuchen bringen. Da bleibt nur noch die Frage: Wie viel Torte brauche ich? Wenn es auf dem Buffet auch noch andere Kuchen gibt, sollte man ein Stück Hochzeitstorte pro Person einrechnen. Ist die Hochzeitstorte das einzige Backwerk, sollten es zwei bis drei Stücke pro Gast sein. Und nicht vergessen: Ein Stück wird für den ersten Hochzeitstag aufgehoben.

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